News 2017

Der Kuckuck unter den Schmetterlingen

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Die Raupen von Quendel-Ameisenbläulingen werden von „Roten Ameisen“ (verschiedene Myrmica-Arten) adoptiert. Sie imitieren die Geräusche einer Königin, werden so von den Ameisen gefüttert und können sogar unbehelligt deren Larven im Nest auffressen. Gegenstand der Nationalparkforschung war im Sommer 2016 aber nicht die komplizierte Biologie dieser Art, sondern die Verbreitung der geschützten Falterart. Christina Remschak hat verschiedene wärmebegünstigte Lawinenrinnen bei Hieflau untersucht und dabei den Status der Art erhoben. Ihre Einschätzung der Population nach den Kriterien der EU lautet „gut“. Nahrungspflanzen wie Thymian und Oregano wachsen dort. Zu der Anzahl der Nester von Wirtsameisen konnte aber keine Aussage getroffen werden, sie sind schwer auffindbar und nur in wenigen Bereichen nachgewiesen.

Wilde Maus

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Man muss ein ziemliches Ego haben, um als Maus im wilden Gesäuse zu überleben. Noch mehr mag es an einem nagen, wenn man gar keine echte Maus ist. Dennoch kommen im Nationalpark fünf Spitzmausarten – Insektenfresser, die mit dem Igel verwandt sind – vor. Dass sich im Wald die Waldspitzmaus und weiter oben die Alpenspitzmaus versteckt, war keine Überraschung. Die Nachweise der Sumpfspitzmaus und Wasserspitzmaus sind aber kleine Sensationen. Nur klein ist die Zwergspitzmaus, dafür aber häufiger. Und wer gar keine Mäuse mag, dem sei noch einmal gesagt: Eine Spitzmaus ist gar keine Maus!

Im Gespräch - das Nationalparkforum

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Der Stiegenwirt in Palfau war am 2. Februar 2017 Austragungsort für das Nationalparkforum. Nach der Eröffnung durch Vizebürgermeister Franz Johannes Mayer beantworteten NP-Direktor Herbert Wölger und die Fachbereichsleiter Daniel Kreiner (Naturschutz), Martin Hartmann (Bildung), Isabella Mitterböck (Infobüro) und Andreas Hollinger (Wald & Wildmanagement) Fragen zu den ersten 15 Jahren des Nationalparks und zu dessen weiteren Entwicklung. Moderiert wurde von Kommunikationsleiter Andreas Hollinger. Die positive Stimmung in der Runde und das gute Feedback lassen die Führungsmannschaft des Nationalparks zuversichtlich in die Zukunft blicken. Mit regionalen Spezialitäten demonstrierte Stiegenwirtin Dagmar Zwettler, dass die Partnerbetriebe des Nationalparks Lebensmittel höchster Qualität und feinsten Genusses herstellen.

Aktuelle Neuerscheinung – Natur- und Kulturerbe vermitteln

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Zwischen dem Nationalpark und seinen Besuchern zu vermitteln, gehört zur zentralen Aufgabe der Nationalpark Ranger. Einen guten gedanklichen Ansatz für diese Arbeit bietet „Interpretation“, ein Konzept, das von Freeman Tilden bereits in den 50-er Jahren formuliert wurde. Markus Blank, Ranger im Nationalpark Gesäuse, sitzt im Vorstand von „Interpret Europe“ und kümmert sich um die Verbreitung der Interpretation-Technik in Österreich. Im Rahmen eines Projektes von Nationalpark Austria ist es nun gelungen, ein Standardwerk von Freeman Tilden erstmals in deutscher Übersetzung anzubieten.

6 Nationalparks – 16 Möglichkeiten!

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Die Nationalparks Austria Bildungsakademie bietet auch heuer wieder eine buntgemischte Auswahl an Aus- und Fortbildungen für Nationalpark Ranger und Mitarbeiter/-innen an. Von Kommunikationstraining über spezielle Pädagogik bis hin zu spezifischen Fachkursen, wie Federkunde ist sicher für jeden etwas dabei.

22. Memorial Danilo Re

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Die „22. Memorial Danilo Re Trophy" - ein internationaler Ranger-Sportwettkampf - ist im Nationalpark Gesäuse erfolgreich über die Bühne gegangen.

Das Gesäuse im Wandel der Zeit

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Die faszinierende Landschaftsgeschichte des Gesäuses lässt sich seit Kurzem digital entdecken. Eine sogenannten Story Map erlaubt einen historischen Streifzug durch das Gesäuse. Zahlreiche Bilder und Bildvergleiche geben Einblick in die Welt von damals und heute.

Tagesaktuelle Winteransicht der Gesäuseberge

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Unsere neue Webcam bringt mitunter Sonnenschein nach Hause und informiert Schitourengeher über die aktuelle Wetterlage in Johnsbach. Das Panorama zeigt den Blick vom Gscheidegg nach Norden in den Nationalpark Gesäuse, links die Hochtorgruppe, ganz rechts der Lugauer.