Katzen haben 7 Leben. Und Bergsteiger?

Hans-Peter Scheb: Nationalparkverfechter, Retter und Gesäuse-Fex

Bergsteiger sind oft genug in Gefahr und „mehrere Leben“, wie man sie den Katzen zuschreibt, sind da dienlich. Das wird klar, wenn Hans-Peter Scheb aus seinem Leben berichtet, von sich und anderen erzählt. Scheb ist und war überhaupt ein bunter Hund, beruflich, ehrenamtlich und privat. Wem er - als ausgebildeter Bergführer - einen Gesäuse-Tag versprochen hat, der freut sich auf eine sichere Tour. Ebenso freudig, aber aufgrund der Situation mit gemischten Gefühlen, wurde er erwartet, wenn er – als ehemaliger Obmann des Bergrettungsdienstes Gesäuse – in der Not zu Hilfe kam. Eine dritte Art von Begegnung mit Menschen kennt Scheb aus seiner beruflichen Tätigkeit: nach Naturkatastrophen die ersten Aktionen zu managen, für und mit den betroffenen Menschen die richtigen Entscheidungen zu treffen. Da braucht es wohl auch „mehrere Leben“, zumindest ein tüchtiges Maß an Zähigkeit.

Die Berge haben den Admonter Hans-Peter Scheb immer fasziniert und Stoff geliefert für persönliche Leidenschaft und ehrenamtliche Tätigkeit. Dass Scheb in der Gründungsphase des Nationalparks Gesäuse eine entscheidende Rolle spielen sollte, ist da nur eine logische Folge. Tage- und nächtelange Verhandlungen für einen zukünftigen Nationalpark, die Vermittlung zwischen den Interessentengruppen: auch da hätte es beinah mehrere Leben gebraucht.

Was nach vielen aktiven Jahren bleibt ist der Erfolg, das gemeinsam und für die Gemeinschaft Erreichte. Darüber, aber auch über die Niederlagen und Demütigungen, die das Leben zu bieten hat, wird Hans-Peter Scheb bei seinem Vortrag auf Einladung des Nationalparks Gesäuse am 24.11. um 19:00 in Admont sprechen (Gasthof Zur Ennsbrücke/Pirafelner, Admont).

Rückfragehinweis: Hans-Peter Scheb, Tel: +43 664 28 35 991


 


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