Zwei neue Urwaldkäfer!

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Zwei neue Urwaldkäfer!

Der spannende Fund gelang in einem naturnahen hochmontanen Fichten-Lärchenwald unter der losen Borke einer abgestorbenen Fichte. Der Große: Peltis grossa und der Kleine: Ostoma ferruginea (dieser hat auch einen Deutschen Namen: Rotrandiger Schild-Jagdkäfer). Beide gelten als Urwaldreliktarten! Das heißt sie sind als totholzbewohnende Käfer auf urwaldtypische Verhältnisse (z.B ausreichend Totholz) angewiesen. Sie hatten das Glück im Gesäuse immer „urwaldähnliche“ Verhältnisse in ausreichender Nähe vorzufinden. Da nie alle Waldwinkel im Gesäuse genutzt wurden konnten sie überdauern, und sind nun durch den Nationalpark auch auf lange Sicht geschützt.

Bild: © S. Aurenhammer/Ökoteam