Alpenbock, wie geht’s?

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Alpenbock, wie geht’s?

Der Alpenbockkäfer ist heute im Nationalpark weiter verbreitet als noch vor 10 Jahren. Das gibt Hoffnung für den streng geschützten Totholzspezialisten, dessen Erhaltungszustand nach EU-Kriterien nun als „gut" beurteilt wurde.

Insgesamt wurden drei bereits bekannte Vorkommensgebiete untersucht und ein weiteres entdeckt. Der Alpenbock benötigt stehendes Buchentotholz, in dem die Larven eine meist dreijährige Entwicklung bis zum erwachsenen Käfer vollziehen. Nur in einer sehr kurzen Phase im Juli/August kann man die unverkennbaren blau-schwarzen Käfer bei der Paarung und der darauffolgenden Eiablage beobachten.

Den aktuellen Forschungsbericht zu Verbreitung und Erhaltungszustandes des Alpenbockkäfers im Nationalpark Gesäuse gibt es online bei unseren Veröffentlichungen.

Fotos: Hovorka W.