„Aktion scharf“ im Nationalpark Gesäuse

„Aktion scharf“ im Nationalpark Gesäuse

Die vergangene Woche stand im Nationalpark Gesäuse ganz im Zeichen der Forschung. Insgesamt 82 WissenschaftlerInnen waren im Zuge dreier Veranstaltungen in der Nationalparkregion unterwegs und widmeten sich der Grundlagenforschung. Die jungen Nachwuchsforscher des Entomologen Camps untersuchten eine ganze Woche lang die Insekten- und Spinnenwelt des Nationalparks. Bei der 22. mitteleuropäischenZikadentagung von am 17.-19.Juli im Schloss Kassegg in St. Gallen widmete man sich den neuesten Erkenntnissen aus der Zikadenforschung. Mit 50 ForscherInnen war heuer ein Rekord beim GEO-Tag der Artenvielfalt angesagt. Im Hartelsgraben begab man sich auf die Suche nach Tieren und Pflanzen unterschiedlichsterArtengruppen.

Die Ergebnisse dieser intensiven und gezielten Forschungsaktionen liefern wertvolle Grundlagendaten für die Forschung im Nationalpark Gesäuse. Dank dem engagierten Einsatz zahlreicher ForscherInnen sind im Nationalpark ca. 6.600 unterschiedliche Arten nachgewiesen. Bei den Forschungstagen gelingt es regelmäßig neue Arten für das Gebiet nachzuweisen, was deutlich zeigt, dass es auch heute noch viel Unbekanntes zu entdecken gibt.