Waldumbau im Gstatterbodner Kessel

Waldumbau im Gstatterbodner Kessel

Jetzt im Frühjahr beginnen wieder die Arbeiten zur Waldauflichtung. Daniel Kreiner, Fachbereichsleiter Naturschutz bespricht mit Nationalparkförster Martin Zorn und den ausführenden Arbeitern die aktuellen Waldbaustellen. Dichte Fichtenforste werden merklich aufgelichtet, um der Naturverjüngung Raum zu geben. Die Erfahrungen der letzten Jahre hat gezeigt, das sich unter dem lockeren Schirm nicht nur die Fichte, sondern auch Laubhölzer wie Ahorn, Buche und Esche gut verjüngen. So entsteht ein bunteres Baumartengemenge und auch vertikale Struktur. Die Arbeiten werden nicht nach forstlichen Gesichtspunkten gemacht sondern so, dass ein möglichst naturnaher Wald (ohne die Aufgabe der Holzproduktion) entsteht. Die Lichtstellung erfolgt unregelmäßig, abgestorbene Bäume bleiben stehen und auch Bäume ganz unterschiedlicher Größe. Wind und Schnee werfen in den ersten Jahren weitere Bäume zu Boden, die dann einfach liegenbleiben und den Totholzanteil im Wald erhöhen.