Luchsvortrag

Luchsvortrag

Hunger auf Rehe? Der Luchs, das (un)bekannte Wesen.

Am 4. April präsentierten Marco Heurich, Leiter des Luchsprojektes im Nationalpark Bayerischer Wald, und Christian Fuxsjäger vom Nationalpark Kalkalpen die aktuellsten Ergebnisse der Luchsforschung. Durch die Besenderung von Luchsen mit GPS-GSM-Halsbändern und ausführliche Rissbegutachtungen konnten in den letzten Jahren viele neue Erkenntnisse gewonnen werden, die auch zahlreiche Mythen und Vorurteile widerlegen.

Etwa ein Reh pro Woche reißt der Luchs und frisst den Kadaver vollständig auf, wenn er nicht dabei gestört wird. Dagegen zählt Rotwild nur in Ausnahmefällen zu seiner Beute und er stellt keine Gefahr für Haustiere oder den Menschen dar. 65 interessierte Gäste waren ins Gasthaus Pirafelner gekommen, um auch die Fortschritte des oberösterreichischen Luchsprojekts zu hören. Im Nationalpark Kalkalpen hofft man noch, dass „Juro", das einzige Männchen in der Region, nach dem Winter auftaucht. Ansonsten müssen weitere Freilassungen geplant werden, um die Fortpflanzung der Pinselohren zu gewährleisten. Nur durch eine europaweite Vernetzung kann dem Luchs ein dauerhaftes Überleben ermöglicht werden.

Linktipps:
Luchse in den Kalkalpen

www.luchsprojekt.de

www.luchserleben.de