Berge

Panorama der Hochtorgruppe

Gebirgsgruppen

Übersicht über die wichtigsten Gipfel der Gesäuseberge und der RechsteingruppeImposante Berge und mächtige Felswände prägen die Landschaft des Gesäuses. Die über 2.300 Meter hohen Kalkgipfel sind ein wesentliches Charakteristikum des Nationalparks, ein bedeutender Teil seiner Fläche liegt im Reich von Fels und Stein. Das Landschaftsbild wird von zwei mächtigen Gebirgsstöcken, die durch die Enns getrennt sind, geprägt. Dabei handelt es sich um den Buchsteinstock nördlich der Enns und um die Hochtorgruppe südlich der Enns. Letztere wird durch den Johnsbach von der Reichensteingruppe getrennt, die auch noch Anteil am Nationalpark hat.

Leben am und im Fels

Ein Grashorst am Gipfel des Kleinen Buchsteins.Ein wesentliches Charakteristikum des Nationalparks Gesäuse, mit dem er sich auch deutlich von allen anderen Nationalparks in Österreich abhebt, sind seine über 2.300 Meter hohen Kalkgipfel.

Die Hochtorgruppe und das Buchsteinmassiv, welche durch die Enns voneinander getrennt sind, stellen die markantesten und imposantesten Erhebungen im Gesäuse dar und bieten Lebensraum für eine reiche Anzahl an Tier- und Pflanzenarten.

Schutt und Schotter

Im Gseng erstreckt sich eine mächtige Schuttrinne unterhalb der Gsengscharte bis in den Talboden zum Johnsbach.Die Steilheit der Berge im Nationalpark Gesäuse und die relativ rasche Verwitterung des Kalkgesteins, besonders des Dolomits, bedingen eine sehr hohe Dynamik in den Bereichen der zahlreichen Schuttrinnen. Nach starken Regenfällen werden große Mengen an Material talwärts transportiert.

Lawinen

Eine Lawinenbahn im Zirschofen. Die Auswirkungen des winterlichen Lawinenabganges sind hier noch deutlich zu erkennen.Lawinen zählen zu den landschaftsprägenden Naturprozessen in den Gebirgslandschaften, so auch im Gesäuse. Sie sind den gravitativen Prozessen zugeordnet und entstehen durch den spontanen, ruckartigen Abgang von größeren Schneemaßen an einem Steilhang. Kategorisiert werden Lawinen meist nach der Form des Anrisses, also Schneebrettlawinen (linienförmiger Anriss) und Lockerschneelawinen (punktförmiger Anriss), oder nach der Form der Bewegung (Fließ- und Staublawinen).