Alpiner Rettungsdienst Gesäuse

Die Aufzeichnungen über Bergrettungstätigkeiten im Gesäuse gehen bis zum Jahr 1897 zurück. Institutionell wurde die alpine Rettungstätigkeit seit ihrem Ursprung von verschiedenen Organisationen getragen, welche sich im Zeitraum der beiden Weltkriege mehrmals änderten. 1946 wurde im Zuge einer Länderkonferenz der „Österreichische Bergrettungsdienst" als selbständige und unabhängige Organisation ins Leben gerufen, 1958 wurde der Alpine Rettungsdienst Gesäuse gegründet, welcher seit 1961 als Bergrettungsortsstelle Admont dem österreichischen Bergrettungsdienst angehört.

Die prioritäre Aufgabe der Bergrettung ist die Hilfeleistung für in Bergnot geratene Menschen und bei Bedarf deren Bergung und Rettung. Die Mitglieder des Alpinen Rettungsdienstes Gesäuse haben jährlich rund 20 Einsätze zu bewältigen, die meist hoch anspruchsvoll und nicht selten bei schlechtem Wetter oder in der Nacht ablaufen - vom schwierigen und extremen Gelände ganz zu schweigen. Der zeitliche Aufwand für Ausbildungen und interne Übungen fordert von allen Freiwilligen eine selbstlose Investition von Freizeit und Einsatzbereitschaft.

Die Einsatzgruppe von derzeit rund 35 – vorwiegend jungen - Mitgliedern besteht traditionell aus „abgebrüht wirkenden Nordwandgesichtern". Dem aktiven Team gehören jedoch auch Bergretterinnen an, welche die Nordwandstrukturen manchmal zum Bröckeln bringen.

Auch für die Themen Krisenintervention und Stressverarbeitung steht im Alpinen Rettungsdienst Gesäuse eine eigene Fachkraft zur Verfügung, welche die Gruppe von Ärzten und ausgebildeten Sanitätern ergänzt.


Alpinnotruf: 140


Kontakte und Informationen:
Hannes Leinweber
Obmann und Ortsstellenleiter des Alpinen Rettungsdienstes Gesäuse

Tel.: +43 664 105 9106

hannesleinweber@yahoo.de

bergrettung-admont.jimdo.com