Almenmanagement

Almenmanagement

Ziele

Die almwirtschaftlich genutzten Flächen liegen in der Nationalpark-Bewahrungszone. Dort ist die Weiterführung der Almbewirtschaftung bei der gleichzeitigen Wahrung der Schutzziele vorgesehen.

Das wesentlichste Ziel des Managementplanes ist der Erhalt der natürlichen Ressourcen und des Artenreichtums durch eine ökologische Bewirtschaftung sowie die Bewahrung der traditionellen Almwirtschaft. Dazu gehört ein Miteinander von zeitgemäßer Almbewirtschaftung und naturschutzkonformem Management.

Die Bedürfnisse der örtlichen Bevölkerung werden berücksichtigt - einschließlich der Nutzung bestehender Ressourcen zur Deckung ihres Lebensbedarfes - mit der Maßgabe, dass dies keinerlei nachteilige Auswirkungen auf andere Managementziele hat. Genau diese Vorgabe wird im Managementplan Almwirtschaft aufgenommen.

Rechtliche Grundlagen

Arbeiten auf der AlmEntsprechend dem Nationalparkgesetz Gesäuse (LGBl. Nr. 61/2002) erfolgt eine Einbeziehung von Almen in den Nationalpark im Weg des Vertragsnaturschutzes. Um die Erhaltung der naturnahen Kulturlandschaft durch zeitgemäße Bewirtschaftung zu erhalten und zu fördern, werden Almen auf Antrag des Grundbesitzers und unter Zustimmung des Rechtsinhabers grundsätzlich in der Bewahrungszone des Nationalparks aufgenommen.

Im Nationalpark Gesäuse gelten alle landesweit gültigen agrarischen Rechtsnormen. Weiters sind auf den Almflächen des Nationalparks die Bestimmungen im Sinn der EU-Bioverordnung und der EU-Agrarumweltverordnung einzuhalten.

Der Almmanagementplan

Der Managementplan beschreibt die Almen des Nationalparks Gesäuse. Darin wurden Standortskriterien und Schutzobjekte erhoben, die dafür notwendigen Maßnahmen in einem Katalog zusammengefasst und für alle Almen die relevanten Management-Schritte definiert.