Management

Management Nationalpark Gesäuse

Zu den Zielen eines Nationalparkes zählt, die ökologische Unversehrtheit der Lebensräume und ihrer Tier- und Pflanzenwelt im Interesse der heutigen und kommenden Generationen zu schützen.

Dies bedingt eine klare Aufgabe für das Naturraum-Management eines Nationalparks: Der Schutz der natürlichen Ökosysteme, die Bewahrung der Artenvielfalt und damit auch die Ermöglichung einer weitestgehend natürlichen Entwicklung sind zu garantieren.

Der Schutz der Arten betrifft dabei nicht nur den derzeitigen Bestand, sondern es wird durch Artenschutzprojekte auch bereits verschollenen oder ausgestorbenen Arten wieder eine Heimat geboten. Die Grundlage für den Arten- und Biotopschutz bildet die Sicherstellung natürlicher Abläufe und der Dynamik im Ökosystem.

Das Gebiet des Nationalparks besteht aus zwei Zonen, der Natur- und der Bewahrungszone.

In der Naturzone steht der Schutz der natürlichen Lebensräume im Vordergrund. Das langfristige Ziel ist, es die natürlichen Prozesse ohne menschlichen Eingriff ablaufen zu lassen. Das heißt in kurzen Worten: Natur Natur sein lassen.

Die Bewahrungszone dient in erster Linie dem Erhalt der Kulturlandschaft. Diese ist, wie zum Beispiel die Almen des Nationalparks zeigen, eine wesentliche Bereicherung für das Landschaftsbild, aber auch für die Artenvielfalt. Hier soll das positive Zusammenwirken von Natur und Kultur, von Mensch und Umwelt, vermittelt werden. Erholungssuchenden soll hier auf gelenkten Bahnen Naturerlebnis und Naturerfahrung ermöglicht sein.

Diesen Zielsetzungen folgend wurden in den vergangenen Jahren Managementpläne für verschiedene Teilbereiche ausgearbeitet:

Große und kleine Erfolge im Natur- und Artenschutz bestätigen die bisherigen Eingriffe, die immer fachlich fundiert und am aktuellsten Stand der Technik durchgeführt wurden.