Wirbeltiere

2017 - Spitzmäuse im Nationalpark Gesäuse

Die Waldspitzmaus ist eine von 5 Spitzmausarten im Nationalpark Gesäuse. Foto: Komposch/ÖKOTEAMDie Auswertung von Beifängen aus Bodenfallenuntersuchungen zur Inventarisierung der Spinnentier- und Insektenfauna führten zur Dokumentation von 5 Spitzmausarten im Nationalpark Gesäuse. In Summe wurden beachtliche 379 Individuen an 118 Fundorten registriert.

2016 - Monitoring ausgewählter Wald-Brutvogelarten im Nationalpark Gesäuse 2016

Mehrere Wald-Brutvogelarten wurden 2016 im Zuge eines Monitorings untersucht, um mögliche Veränderungen in den Beständen der Zielarten festhalten zu können.2016 wurde das Monitoring der Waldvogelarten Raufußkauz, Sperlingskauz, Weißrückenspecht und Dreizehenspecht sowie Berglaubsänger und Zwergschnäpper ausgeweitet. Es wurden erstmals alle bestehenden und ein neues Untersuchungsgebiet in einem Jahr bearbeitet. Ziel ist es, durch eine vergrößerte Stichprobe genauere Daten bezüglich der Bestandesveränderungen der Zielarten zu gewinnen. In Zukunft können die Bestandesverläufe als Indizes dargestellt werden.

2016 - Fachplan Raufußhuhn-Management

Auerhühner zählen neben Haselhuhn, Birkhuhn und Schneehuhn zu den 4 Arten, um die es in dem Raufußhuhn-Managementplan geht.Der Fachplan Raufußhuhn-Management identifiziert in den Handlungsfeldern „Habitatgestaltung“, „Besucherlenkung“, „Wildtiermanagement & Regulierung“, „Infrastruktur“ und „Kommunikation“ verschiedene Diskussionspunkte und formuliert Ziele für den Lebensraum von Auerhuhn, Birkhuhn, Haselhuhn und Schneehuhn im Nationalparkgebiet.

2015 - Untersuchung zum Vorkommen der Äskulapnatter (Zamenis longissimus) im Nationalpark Gesäuse

2015 wurde das Vorkommen von Äskulapnattern im Nationalpark Gesäuse untersucht. Eine bestehende Population im Gebiet konnte nicht nachgewiesen werden.Im Sommer 2015 wurde in insgesamt vier Kartierungsdurchgängen ein mögliches Vorkommen der Äskulapnatter im Nationalpark Gesäuse, genauer in Gstatterboden und im Bereich westlich von Hieflau, überprüft. Es konnte keine Äskulapnatter nachgewiesen werden, aufgrund des Lebensraumes wird eine Wanderung von einzelnen Individuen durch das Untersuchungsgebiet aber nicht ausgeschlossen.

2015 - Untersuchung des Störungseinflusses auf den Flussuferläufer-Brutbestand im Nationalpark Gesäuse 2014-2015 Endbericht

Die Auswirkungen des Wassersportes auf das Brutverhalten der Flussuferläufer im Nationalpark Gesäuse steht im Mittelpunkt dieser Arbeit.Der Flussuferläufer brütet im Nationalpark Gesäuse mit bis zu 5 Brutpaaren. Störungen durch den Menschen an den Brutplätzen werden als erhebliche Gefährdungsursache diskutiert. Hauptzielsetzungen der vorliegenden Studie sind die Beleuchtung der Auswirkungen des Bootsverkehrs auf der Enns auf den Brutbestand des Flussuferläufers und welches Störungsausmaß als noch verträglich bezeichnet werden kann.

2015 - Post-LIFE-Monitoring Fischökologie

Durch Elektrobefischungen an der Enns wurde der fischökologische Zustand des Gewässers festgestellt und die Wirksamkeit der im LIFE-Projekt umgesetzten Maßnahmen beurteilt.Im Zuge des Post-LIFE Monitorings wurden in zwei Gewässerstrecken der Enns Elektrobefischungen durchgeführt, um mithilfe der Fischbestandsdaten die Wirksamkeit der im LIFE-Projekt „Wald und Wildfluss im Gesäuse“ umgesetzten flussbaulichen Maßnahmen zu beurteilen. Diese Aufwertungsmaßnahmen sollten zu einer Verbesserung der fischökologischen Gegebenheiten führen, welche sich im Laufe der 1990er Jahre stark verschlechterten.

2015 - Johnsbach - Post-Monitoring Fischökologie

Das 2015 durchgeführte Post-Monitoring am Johnsbach soll die Wirkung der umgesetzten flussbaulichen Maßnahmen auf den Fischbestand untersuchen.Das Technische Büro für Gewässerökologie wurde von der Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV), Bauleitung Steiermark Nord, beauftragt, im Rahmen des Post-Monitoring-Projektes die Wirkung umgesetzter flussbaulicher Maßnahmen mittels Fischbestandserhebungen im Johnsbach zu untersuchen.