Wirbellose Tiere

2015 - Beifänge aus dem Borkenkäfermonitoring 2013 und 2014

Die Beifänge des Borkenkäfer-Monitorings (Projekt Phenips) aus den Jahren 2013 und 2014 wurden ausgewertet und die Ergebnisse in diesem Bericht zusammengefasst.Im Vergleich der Jahre sind die Populationen von den im Jahr 2013 festgestellten, auf Borkenkäfer spezialisierten Käfer- und Wanzen im Jahr 2014 um 30-40 % reduziert beobachtbar gewesen. Das Gros der festgestellten Arten (Käfer, Wanzen, Zikaden und Spinnentiere) ist euryök und gilt als ungefährdet, obwohl immer wieder auch einzelne spektakuläre Nachweise (hochgradig gefährdete Arten, seltene Arten, Urwaldreliktarten) gelingen.

2015 - Aculeate Hymenopteren (Chrysidoidea, Apoidea und Vespoidea excl. Formicidae) in Lawinenrinnen des Nationalparks Gesäuse - Endbericht

2014 und 2015 konnten in Lawinenrinnen im Nationalpark Gesäuse 80 Bienen- und 34 Stachelwespenarten nachgewiesen werden.In Lawinenrinnen des Nationalparks Gesäuse konnten in den Jahren 2014 und 2015 80 Bienen- sowie 34 Stachelwespenarten nachgewiesen werden. Diese Lawinenrinnen sind reich an Blütenpflanzen und bieten ideale Lebensräume v.A. für Totholzbewohner und andere Lebensraumspezialisten. Die meisten Arten besiedeln die tiefsten Lagen unter 800m. Insgesamt sind derzeit im Gebiet des Nationalparks Gesäuse 102 Bienenarten nachgewiesen.

2014 - Verzeichnis der Auchenorrhyncha des Nationalparks Gesäuse einschließlich Georeferenzierung historischer und rezenter Datensätze

Rezente und historische Zikadenfunde sind Thema dieser Bachelorarbeit.Ziel dieser Bachelorarbeit ist die Erfassung der im Nationalpark Gesäuse nachgewiesenen Zikadenarten, einschließlich Georeferenzierung der Fundorte. Es wurden vorliegende Aufzeichnungen über Zikadenfunde im Gebiet des Nationalpark Gesäuse überprüft und dokumentiert. Im Rahmen einer Freilanderhebung wurde die Zikadenfauna des Haindlkars untersucht.

2014 - Mengenanalysen bei Schmetterlingen im Nationalpark Gesäuse (Lepidoptera)

Das Gesäuse liegt nicht nur bei der Artenvielfalt der Schmetterlinge, sondern auch bei Mengenanalysen im Spitzenfeld der vom Autor untersuchten Gebiete.Mit Stand 2011 liegen für den Nationalpark Gesäuse 10.000 Funddaten von 54.500 bestimmten Schmetterlingen vor. Im Vergleich zu anderen Gebieten in der Steiermark zeigt sich, dass sich im Gesäuse die große Menge an gefundenen Schmetterlingen auf mehr Arten aufteilt. In vielen Gebieten gehören die meisten Schmetterlingsindividuen nur wenigen Arten an, während die meisten Arten durch sehr wenige Individuen vertreten sind.

2014 - Hoverfly assemblages in the NP Gesäuse

Schwebfliegen als Bioindikatoren für intakte Wald-Ökosysteme sind Thema dieser Masterarbeit. Bildquelle: WikipediaIm Zuge dieser Studie wurden Schwebliegen als Bioindikatoren für intakte Wald-Ökosysteme herangezogen. Sie beinhalten einige xylophage Arten mit guten Indikator-Eigenschaften. Um Rückschlüsse über die Qualität der Habitate sowie den Artenreichtum dieser Gruppe im NP Gesäuse ziehen zu können, wurden naturnahe Buchen-(Tannen)-Fichten Mischwälder, ehemalige Fichtenforste und durch diese verlaufende Lawinenrinnen untersucht.