Pflanzen, Pilze und Flechten

2016 - Neophytenmanagement Protokoll 2016

Goldruten bevölkern die Umgebung des Holzplatzes an der Straße Richtung RohrDer Nationalpark Gesäuse initiierte 2007 ein Management zur Bekämpfung Invasiver Neophyten. Seit 2010 sind die jährlichen Aktionen auf das gesamte Schutzgebiet ausgedehnt worden. Der Fokus liegt dabei auf der Freihaltung sensibler Lebensräumen. Aktiv bekämpft werden folgende drei Arten: Drüsiges Springkraut, Kanada- und Riesengoldrute und Japanischer Staudenknöterich.

2015 - Standortsuche und Kartierung der Zierlichen Federnelke Dianthus plumarius subsp. blandus im Nationalpark Gesäuse

2015 wurden die Vorkommen der Zierlichen Federnelke im Nationalpark Gesäuse kartiert.Im Mai und Juni 2015 wurden während der Hauptblühzeit die schon bekannten Vorkommen der Zierlichen Federnelke im Nationalpark Gesäuse besucht. In ihrer Umgebung, aber auch in anderen National-parkteilen, wurde per Begehung, Nah- und Fernerkundung (Suche und Kontrolle mit Spektiv und Fernglas) nach weiteren (Teil-)Populationen in geeigneten Gräben, Schutt- und Freiflächen gezielt gesucht.

2015 - Neophytenmanagement Protokoll 2015

Der Japanische Staudenknöterich ist eine extrem schwer zu bekämpfende, invasive Art.Allgemein zeigt das Neophytemanagement des Nationalparks Gesäuse gute Erfolge. Drüsiges Springkraut konnte fast überall zurückgedrängt werden, Japanischer Staudenknöterich spielt eine untergeordnete Rolle. Allein die Goldruten zeigen trotz der Maßnahmen Ausbreitungstendenz.

2015 - Monitoring der Zierlichen Federnelke Dianthus plumarius subsp. blandus im Nationalpark Gesäuse

Im Sommer 2015 wurden die Vorkommen der Zierlichen Federnelke im Zuge eines Monitorings intensiv untersucht.Um den Bestand und die Bestandsentwicklung der Zierlichen Federnelke im Nationalpark Gesäuse genauer abschätzen zu können, wurden im Jahr 2015 bei schon bekannten oder neu entdeckten Vorkommen der Zierlichen Federnelke (Köppl, 2015) Dauerbeobachtungsflächen in Form von Rechtecken eingerichtet. Auf diesen Flächen wurden die Nelken erfasst und mittels Vermessungen genau dokumentiert.

2014 - Neophytenmanagement Protokoll 2014

Mit Goldruten bewachsener Waldrand. Eine effektive Bekämpfung erfordert jährliches Kontrollieren der Standorte und Entfernen aller Goldruten-Individuen.2014 wurde ein Teil der Neophytenbekämpfung über eine Umweltbaustelle des ÖAV ausgeführt, bei der zehn Freiwillige eine Woche lang ihre Freizeit dieser Naturschutzaktion widmeten. Gute Erfolge in Form einer Reduktion der Neophyten zeichnen sich an allen bisher bearbeiteten Gebieten ab.

2013 - Das Laubmoos Dicranum viride im Nationalpark Gesäuse

Dicranium viride ist eine geschützte Moosart.Dicranum viride wurde in 37 Untersuchungsflächen vom Talboden an der Enns (525 m) bis 1145 m Seehöhe gefunden. Es ist nördlich der Enns deutlich häufiger (Schwerpunkt Tamischbachturm) während die Fundorte südlich der Enns im Hartelsgraben konzentriert sind. Oberhalb von 1000 m ist das Laubmoos selten, die klimatische Höhengrenze liegt um 1100 m. Die Vorkommen sind insgesamt zerstreut, nur an der Südabdachung des Tamischbachturm-Gebietes sind sie lokal häufig.

2012 - Neophytenmanagement Protokoll 2012

Sprinkraut besiedelt besonders leicht Uferbereiche wie hier am Rohrbach. Durch das Fließgewässer werden die Samen weit und effektiv verbreitet,was die Bekämpung erschwert.Der Nationalpark Gesäuse initiierte 2007 ein Management zur Bekämpfung Invasiver Neophyten. Seit 2010 sind die jährlichen Aktionen auf das gesamte Schutzgebiet ausgedehnt worden. Der Fokus liegt dabei auf der Freihaltung sensibler Lebensräumen. Aktiv bekämpft werden folgende drei Arten: Drüsiges Springkraut, Kanada- und Riesengoldrute und Japanischer Staudenknöterich.

2011 - Neophytenmanagement

Das Drüsige Springkraut ist ein invasiver Neophyt der sich in den Tallagen bereits stark ausgebreitet hat. Im Nationalpark Gesäuse wird es wie auch andere Neophyten bekämpft.Nach Auslaufen des LIFE-Projekts wird das Neophytenmanagement als Natura-2000-Management weitergeführt. Als Grundlage dient der Managementplan Neobiota (12/2010), in dem eine Fortführung der Maßnahmen bis 2015 vorgesehen ist.

2011 - Coexistence of P. mugo and F. sylvatica in the National Park Gesäuse

Ist eine Koexistenz zwischen Latsche und Rotbuche in Mitteleuropa möglich?In dieser Arbeit wird untersucht, ob es eine dauerhafte Koexistenz zwischen P. mugo, eine Pionierbaumart, und Fagus sylvatica, ein in Mitteleuropa dominanter Laubbaum, geben kann und welche Faktoren diese ermöglichen. Daten wurden in einem Waldbestand, bestehend aus den Hauptgehölzarten P. mugo und F. sylvatica, in einem Wassereinzugsgebiet im Nationalpark Gesäuse erhoben.