Besucherzentren und Erlebniswege im Nationalpark Gesäuse

Das Naturerlebniszentrum „Weidendom“ im Herzen des Nationalparks GesäuseDie Erlebbarkeit des Nationalparks Gesäuse auf naturverträgliche Weise, sowie die Natur- und Umweltbildung sind jene Werkzeuge, mit denen der Besucherin und dem Besucher die Einzigartigkeit der Gesäuselandschaft vor Augen geführt werden soll.

Umweltbildung im Nationalpark bedeutet jedoch nicht, dass die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Bildungsangebote, seien es jetzt Schülerinnen und Schüler, Familien oder andere Gäste, schulmäßig „belehrt“ werden. Die Natur auf spannende, abwechslungsreiche und auch humorvolle Weise bewusst zu erleben und erlebbar zu machen ist jener Kunstgriff, mit dem unsere Gäste für die Faszination ungestörter Abläufe begeistert und sensibilisiert werden sollen.

Das Naturerlebniszentrum „Weidendom“, mehrere familiengerechte Themenwege sowie die Geologieausstellung im Nationalpark-Pavillon Gstatterboden bieten eine Fülle an Möglichkeiten, den Aufenthalt im Nationalpark Gesäuse auf faszinierende Weise zu bereichern!

Auch über die Grenzen des Nationalparks hinaus soll allgemeines Verständnis für Natur- und Umweltschutz gefördert werden. Die Freude an natürlicher Vielfalt und Schönheit und das Wissen um deren Gefährdung ist eine wichtige Voraussetzung für umweltbewussteres Verhalten und das Bemühen um den Schutz der einzigartigen Naturlandschaften Österreichs.

„Am Ende schützen wir nur was wir lieben, wir lieben nur, was wir verstehen, und wir verstehen nur, was wir erfühlen.“

Wertorientierung am Leitbild der nachhaltigen Entwicklung

Zu den wesentlichen inhaltlichen Aufgabenfeldern der Natur- und Umweltbildung im Nationalpark gehören:

  1. die Vermittlung ökologischen Grundwissens, natürlicher Zusammenhänge und der Nationalparkidee, insbesondere des „Wildnisgedankens“ und der Klimaschutz-Thematik
  2. die Vermittlung von Kenntnissen über nachhaltige Nutzungen und Entwicklung, sowie die Stärkung der Wahrnehmung von Nachhaltigkeit
  3. die Steigerung der Akzeptanz des Nationalparks – insbesondere in der regionalen Bevölkerung – sowie die Stärkung der Glaubwürdigkeit des Naturschutzgedankens
  4. die Planung und Durchführung von Bildungsveranstaltungen und der Errichtung einer Naturerlebnis-Infrastruktur unter Berücksichtigung der Nationalparkzielsetzungen sowie der möglichst barrierefreien Erlebbarkeit