Access2Mountain

LogosTourismus und die damit verbundene Mobilität innerhalb der beiden zentraleuropäischen Hauptgebirgszüge der Alpen und Karpaten bilden eine der größten Herausforderungen für die ökologische, ökonomische und soziale Zukunft dieser in jederlei Hinsicht sensiblen Areale. Nicht zuletzt deshalb tragen sowohl die Alpen- als auch die in Entstehung begriffene Karpatenkonvention dieser Fragestellung in ihren Hauptprotokollen Rechnung. Vor diesem Hintergrund und aufbauend auf bereits bestehende Projekte, Maßnahmen und Strategien wurde das transnationale Projekt ACCESS2MOUNTAIN unter Federführung des Umweltbundesamtes entwickelt, in dem 12 Partner aus 8 zentral- und südosteuropäischen Regionen nach Lösungsansätzen und Angeboten zur nachhaltigen touristischen Mobilität streben.

Park and RideDer Nationalpark Gesäuse hat sich innerhalb des Projektes ACCESS2MOUNTAIN der großen Herausforderung gestellt, Anreize für Gäste zu schaffen und gleichzeitig eine sanfte touristische Mobilität zum Schutze der Region zu entwickeln. Die starke Ausdünnung des öffentlichen Verkehrs sowohl in die als auch innerhalb der Region Gesäuse-Eisenwurzen spielt dieser Zielsetzung entgegen. Aus diesem Grund entwickelte der Nationalpark Gesäuse mit der regionalen Mobilitätsplattform GSEISPUR ein flexibles, mehrgliedriges Mobilitätssystem, welches eine vollwertige und vor allem einfache Mobilität ohne privaten PKW ermöglicht.

Wichtig bei ETZ-Projekten (Europäische Territoriale Zusammenarbeit) ist es, neben der Verfolgung von regionalen Zielsetzungen auch einen sog. transnationalen Nutzen zu generieren. Aus diesem Grund werden die im Projekt gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse projektintern und -übergreifend ausgetauscht und fließen unter anderem direkt in die Entwicklung der neu entstehenden Karpatenkonvention ein.

Nähere Informationen zum Projekt ACCESS2MOUNTAIN unter: www.access2mountain.eu